Berufsorientierung von Anfang an...

Eine erste Begegnung mit der Berufs- und Arbeitswelt erfahren unsere Schülerinnen und Schüler schon in den Jahrgangsstufen 5 und 6:

Im eigens eingerichteten Fach „Praktisches Tun – Lernen in Werkstätten“ durchlaufen unsere Schülerinnen und Schüler verschiedene Werkstätten,  in denen einerseits handwerkliche und motorische Fähigkeiten ausgebildet und gleichzeitig in der kreativen Auseinandersetzung mit den angebotenen Werkstoffen und Arbeitsformen, Grundlagen für die berufliche Orientierung gelegt werden.

Holzwerkstatt, Textilwerkstatt, Druckwerkstatt, Töpferwerkstatt, Forscherwerkstatt und  künstlerische Angebote mit Werkstattcharakter (Theaterwerkstatt, Musikinstrumentenbau, Upcycling, u.a. ) ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern den eigenen Interessen und Gestaltungswünschen zu folgen, kreative Potentiale zu erkunden und Talente weiterzuentwickeln.

Diese Angebote werden im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts und des Arbeitslehreunterricht ab Jahrgangstufe 7 fortgeführt.

Auch das Fach „Arbeitslehre“ in Jahrgangstufe 7 ist erfahrungsorientiert angelegt, sodass die Schülerinnen und Schüler zwischen verschiedenen Angeboten (Roboter-Kurs, Nähwerkstatt, Tonstudio, Kochkurs…) wählen können. In das Fach „Arbeitslehre“ ist außerdem das Kompetenzfeststellungsverfahren „KomPo 7“ integriert:

In fachbezogenen und interaktiven Übungen erhalten die Schülerinnen und Schüler Rückmeldungen über ihre Stärken und Fähigkeiten, die in die weiteren Beratungen zur Berufsorientierung einfließen. Experten aus verschiedenen Berufsfeldern erzählen von ihren Tätigkeiten, Betriebserkundigungen geben Einblick in Arbeitsabläufe und Organisationen. Die Erfahrungen werden in einer Berufs- orientierungswoche gebündelt und vertieft.

In Schülerfirmen (Fahrradwerkstatt, Easy-Company, School-Shop) erproben Schülerinnen und Schüler die Grundlagen unternehmerischen Handelns.

In Jahrgangstufe 8 nehmen unsere Schülerinnen und am Berufsorientierungsprogramm „BOP“ teil, dass ab dem Schuljahr 2020/21 das erste Betriebspraktikum ersetzt. 14 Tage lang besuchen die Jugendlichen „echte“ Werkstätten in fremder Umgebung und probieren sich in verschiedenen Arbeitsfeldern aus. Das Fach Arbeitslehre begleitet und unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei der Klärung ihrer Ziele und Vorstellungen.

In Jahrgangsstufe 9 findet ein 14-tägiges Berufspraktikum in örtlichen Betrieben und Firmen statt. Für Schülerinnen und Schüler mit dem Ziel Ausbildung, gibt es zusätzlich das Angebot „Perspektivteam“ mit einem verstärkten Praxisbezug: Tagespraktika in verschiedenen Bereichen und eine zusätzliche Förderung in den Hauptfächern erleichtern den Übergang in die Arbeitswelt.

Für unsere Abschlussjahrgänge 9 und 10 bieten wir seit vielen Jahren eine schuleigene Ausbildungsmesse an. Speed-Dating-Veranstaltungen und mint-Exkursionen ergänzen das Angebot.

Informationsveranstaltungen zu weiterführenden Schulen, Beratungen und Hospitationen in der Oberstufe bieten für all jene Orientierung, die nach der 9. und 10. Klasse höhere Schulabschlüsse anstreben.

Begleitend erhalten unsere Schülerinnen und Schüler weitere Unterstützung durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ganztags bzw. der Schulsozialarbeit, durch die Berufsberatung der Agentur für Arbeit, durch unsere UBUS-Fachkräfte und unsere OloV-Beauftragte, die die Angebote zur Berufsorientierung koordiniert.

Was heißt das für DICH?

  • Du kannst bei uns viele verschiedene Fähigkeiten ausprobieren.
  • Du erfährst dich mit deinen Stärken und Schwächen.
  • Du lernst, dich selbst besser einzuschätzen und erhältst Rückmeldung von anderen.
  • Du kannst bei uns neue Talente entdecken.
  • Du wirst auf deinem Weg zur Berufsfindung individuell unterstützt.

Möchtest DU mehr erfahren? Erkundige Dich hier:

Internetseite der Arbeitsagentur

Kontakt zur Berufsberatung, Frau Daum-Seitz